Umfragen

Aktuelle Leserumfragen zu Themen rund um Zypern.

Seit 2011 hat die Redaktion immer wieder Umfragen gestartet, um von den Leserinnen und Lesern zu erfahren, was ihnen gefällt und was nicht. Die Umfragen-Seite ist ein kleines Archiv dieser Abstimmungen. Sie zeigt, wie sich die Onlinezeitung über Jahre entwickelt hat, vom Namen bis zum Design.

Wozu eine Umfrageseite in einer Onlinezeitung?

Eine Onlinezeitung hat keinen Kiosk und keine Leserbriefspalte auf Papier. Die Redaktion sieht meist nur Zugriffszahlen. Eine Umfrage liefert dagegen eine direkte Antwort. Wer abstimmt, sagt ausdrücklich, was er denkt, und das ist mehr als ein bloßer Klick auf einen Artikel.

Die Umfragen auf dieser Seite sind deshalb keine wissenschaftlichen Erhebungen. Sie sind eher Stimmungsbilder aus dem Kreis derer, die die Seite lesen und Lust haben mitzumachen. Für Entscheidungen über Gestaltung, Namen oder Themenschwerpunkte reicht das oft aus. Es gibt der Redaktion Hinweise, ob ein Vorhaben auf Zustimmung stößt.

Die Seite ist außerdem ein Stück Redaktionsgeschichte. Jede Abstimmung hat einen Start- und einen Endzeitpunkt, sodass sich nachvollziehen lässt, wann welche Frage im Raum stand. Manche Umfragen liefen nur wenige Wochen, andere über viele Monate.

Das Archiv im Überblick: von 2011 bis heute

Die älteste dokumentierte Umfrage startete am 7. August 2011 und lief bis zum 16. Oktober 2011. Es folgte eine Abstimmung, die am 14. Februar 2012 begann und am 5. April 2012 endete. Im Sommer 2012 lief eine weitere vom 13. Juni bis zum 5. September 2012. Schon daran sieht man einen Rhythmus: Etwa ein bis drei Monate lang konnte man abstimmen, danach wurde das Ergebnis ausgewertet und eine neue Frage vorbereitet.

Anschließend wurden die Zeiträume unregelmäßiger. Eine Umfrage lief vom 11. September 2012 bis zum 1. Januar 2013. Eine weitere startete am 15. März 2013 und lief bis zum 14. November 2013, also fast acht Monate. Direkt danach folgte eine kurze Runde vom 16. November bis zum 31. Dezember 2013. Am 31. Dezember 2013 begann bereits die nächste, die bis zum 2. April 2014 offen blieb.

Die späteren Einträge reichen von Januar bis Ende Mai 2015 und von März 2016 bis Ende Oktober 2017. Die jüngste startete am 28. Oktober 2017 und trägt kein Enddatum. Sie ist also formal unbefristet.

Was die Zeiträume verraten

  • Zu Beginn wurde oft und kurz abgestimmt, was auf eine lebendige Phase mit vielen Änderungen hindeutet.
  • Die lange Laufzeit im Jahr 2013 spricht für eine Frage, die über Monate hinweg relevant blieb.
  • Zwischen 2016 und 2017 lief eine Umfrage rund eineinhalb Jahre lang, ohne dass sich die Fragestellung ändern musste.
  • Das offene Ende der jüngsten Umfrage zeigt, dass sie als dauerhaftes Angebot gedacht ist.

Wie soll diese Onlinezeitung künftig heißen?

Eine der wichtigsten Fragen stellte die Redaktion im Jahr 2012: Wie soll diese Onlinezeitung künftig heißen? Ein Name ist bei einem Onlinemedium mehr als ein Etikett. Er bestimmt, wie leicht man die Seite findet, wie man sie weiterempfiehlt und welchen Ton man von ihr erwartet.

Dass die Leserschaft bei dieser Entscheidung mitreden durfte, war ein deutliches Signal. Die Redaktion legte die Namensfindung nicht allein in die Hände von Fachleuten, sondern holte ein Meinungsbild ein. Für eine Publikation mit einer überschaubaren, aber treuen Gemeinde ist das ein sinnvoller Weg. Wer sich beteiligt hat, fühlt sich dem Ergebnis stärker verbunden.

Ein Name entsteht nicht am Schreibtisch allein – er muss bei denen ankommen, die die Seite täglich öffnen.

Die Quelle nennt nur die Fragestellung, nicht die Antwortmöglichkeiten oder das Ergebnis. Aus der späteren Frage nach dem Design der „Zypern Times“ lässt sich aber ablesen, dass der Titel im Lauf der Zeit weiterentwickelt wurde.

Design-Abstimmungen: Gefällt Ihnen das neue Aussehen?

Gleich zwei Umfragen drehten sich um das Erscheinungsbild. 2012 lautete die Frage: „Wie finden Sie das neue Design der Webseite?“. Im Jahr 2013 folgte: „Wie gefällt Ihnen das neue Design der Zypern Times?“ Beide Male wurde also direkt nach einer Überarbeitung nachgefragt.

Ein neues Design ist für ein Nachrichtenportal immer ein Risiko. Stammleser mögen vertraute Strukturen. Gleichzeitig müssen Schriftgröße, Navigation und Lesbarkeit auf Handys und großen Bildschirmen funktionieren. Eine schnelle Umfrage unmittelbar nach dem Relaunch zeigt, ob Leser sich zurechtfinden.

Die Kombination aus Namensfrage und Designfrage ist typisch für eine Phase, in der sich eine Seite neu aufstellt. Zuerst wird geklärt, wie das Projekt heißt, dann, wie es aussieht. Die Umfragen begleiteten diese Schritte.

Wie man Umfrageergebnisse richtig einordnet

Bei aller Nützlichkeit sollte man die Grenzen solcher Online-Abstimmungen kennen. Sie sind nicht repräsentativ. Es stimmen vor allem Menschen ab, die ohnehin auf der Seite sind und sich für das Thema interessieren. Wer unzufrieden ist und die Seite gar nicht mehr besucht, fehlt in der Statistik.

Hinzu kommt, dass bei offenen Online-Umfragen technisch nicht immer ausgeschlossen werden kann, dass jemand mehrfach abstimmt. Ergebnisse sind daher als Tendenz zu verstehen, nicht als exakte Prozentwerte, auf die man Entscheidungen allein stützen sollte.

  • Stichprobe: Es antworten nur Besucher, die mitmachen wollen.
  • Fragestellung: Schon kleine Formulierungsunterschiede können das Ergebnis lenken.
  • Zeitraum: Wer erst spät auf die Seite kommt, verpasst unter Umständen die Abstimmung.

Trotzdem bleibt der Wert solcher Befragungen: Sie zeigen, dass die Redaktion zuhört. Das ist für eine Zeitung, die sich an Menschen mit Bezug zu Zypern richtet, ein wichtiges Zeichen.

Weiterlesen und mitmachen

Wer die Umfragen als Einstieg nutzt, findet auf der Seite weitere Orientierung. Allgemeine Hintergründe zur Insel bietet die Rubrik Zypern Info, ergänzende Verweise sammelt die Seite Links, und bewegte Bilder finden sich unter Videos. Wer wissen möchte, wer hinter den Beiträgen steht, kann bei der Redaktion Caretta nachlesen. Rechtliche Angaben stehen im Impressum und im Haftungsausschluss.

Die aktuelle, unbefristete Umfrage lädt dazu ein, sich weiter zu beteiligen. Jede Stimme hilft der Redaktion, die Seite so zu gestalten, dass sie den Lesern wirklich nützt. Und das Archiv zeigt, dass Rückmeldungen hier seit vielen Jahren zur Entwicklung der Zeitung gehören.